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Wittenberg. (xv) Bei der Weltmeisterschaft alle Wettkampfteams unter gleichen Voraussetzungen starten zu lassen, ist eine Forderung von zentraler Bedeutung. Das gilt nicht nur für die topografischen Verhältnisse, die ja kürzlich eingehend untersucht wurden. Das gilt auch für die Antennen. Es genügt nicht, einfach nur die gleichen Antennentypen aufzubauen und sie „irgendwie und irgendwo ungefähr“ in Resonanz zu bringen. Um auch bei diesem wichtigen Detail gleiche Voraussetzungen für alle Wettkämpfer zu schaffen, wurde großer Wert auf Genauigkeit der dafür einzusetzenden Messtechnik gelegt. 

Friedrichshafen. (xv) Die Ham Radio, wichtigste Fachmesse für Funkamateure in Europa, war für das WRTC-Organisationsteam Auftakt zum Schlussspurt auf dem Weg zur Amateurfunk Weltmeisterschaft in Deutschland. Während der drei Messetage wurden am WRTC-Stand zahlreiche Informationen an Interessierte verteilt und zum Mitmachen animiert. Nicht erfolglos, denn es sagten noch weitere Helfer zu, beim Aufbauen mitzumachen. Auf der Bühne der Messehalle präsentierten in Wort und Bild Chris Janßen, DL1MGB, und Michael Höding, DL6MHW, die Abläufe und den Stand der Vorbereitungen der WRTC. Das Interesse daran war durchgehend hoch, kaum ein Stuhl blieb unbesetzt. Nicht minder groß war auch das Interesse der zahlreichen Helferinnen und Helfer, die sich am WRTC-Stand einfanden, um letzte Fragen zur Technik und Organisation zu diskutieren und zu klären. Mit Manfred Wolf  DJ5MW stellt sich auch ein aktiver Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2014 und 2018 am WRTC-Stand allen Fragen der vielen Gäste. Die Mitglieder des Organisationsteams nutzen das Messe-Wochenende zugleich auch für organisatorische Detailabstimmungen. In 35 Tagen beginnt die Weltmeisterschaft der Funkamateure.

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Das Bild zeigt Chris, DL1MGB, im Interview mit Ed, DD5LP.

Wittenberg. (xv) Die Standorte für die WRTC 2018 stehen nach der abschließenden Untersuchung  jetzt fest. Die Untersuchung der Standorte für die WRTC ergab, dass alle Sites topografisch wie hochfrequenztechnisch gleich und sehr gut geeignet sind. Zu diesem Ergebnis kommt Ulrich Weiß (DJ2YA), der zusammen mit Frank Neumann (DM5WF) vom letzten Samstag bis Montag insgesamt 80 in Frage kommende sites in der Gegend rund um Mühlberg, Jessen und Jüterbog überprüfte. „Wir haben die Standorte auf den Winkel zum Horizont hin mit einem Theodoliten geprüft. Es gibt keine Erhebungen, die über 1° Grad liegen. Auch die Reflexionszone in einem Radius von etwa 500 Meter um den Antennenstandort herum untersuchten wir auf steigendes und fallendes Gelände“, berichtet Ulrich Weiß „Letzteres führte aber dazu, dass 5 Standorte verworfen wurden. Bei den vorhanden 80 Standorten, war es kein Problem, Ersatz zu finden. Besonderes Augenmerk galt der Richtung Nord-Amerika, denn in diese Richtung  ist eine große Anzahl von DX-Verbindungen möglich“, ergänzt Frank Neumann. Unterstützt wurde das Messteam von Andreas Thron (DL8UAT), Wolfgang Tretschock (DL2RSF) und Andreas Winter (DK4WA).      

Wittenberg. (xv) Wie läuft der Wettkampf? Wer ist vorn? Auf welchem Platz steht welches Team? Antworten auf diese Fragen interessieren Wettkämpfer und Zuschauer  bei jeder Sportart – auch beim Funksport. Dabei geht es um Schnelligkeit nicht nur bei den Operatoren an den WRTC-Stationen, sondern genauso beim Ergebnisdienst. Online den aktuellen Punktestand darzustellen, verlangt hohen technischen Aufwand hinter den Kulissen. Ben Büttner, DL6RAI, der dieses Thema mit einem Team bei der WRTC 2018 betreut, sagt dazu: „Wir wollen sicherstellen, dass von allen Wettkampf-Standorten aus, die aktuellen Ergebnisstände im Minutentakt auf dem Scoreboard ähnlich einer Bundesliga-Blitztabelle angezeigt und zugleich im Internet auf unserer Homepage unter www.wrtc2018.de veröffentlicht werden.“ Damit das funktioniert, wird beim Bau der Score Collection Computer (SCC) auf unerwünschte HF-Abstrahlung, thermische Stabilität, Leistungsreserven besonderer Wert gelegt. Ein wichtiges Ziel ist, dass es zu keinen Störungen während des Wettbewerbs kommen darf. 

Wittenberg. (xv) Fast beiläufig erwähnt Robby Pöschk, DM6DX, in der letzten Telefonkonferenz: „Na ja, dann haben wir die 1300 Besenstiele und die mehr als 30 Kilometer Trassierband zusammen mit den über 65 Dixi's auch in der Reihe.“ Das sorgte in der Runde der Organisatoren der WRTC 2018 für gewisse Heiterkeit und Ungläubigkeit gleichermaßen. Verwundert fragte der Pressesprecher nach Sinn und Zweck zumindest der 1300 Besenstiele. „Mit Lufthaken kann ich den Bereich der Sites nun mal nicht absperren“, war die erhellende Antwort des für die Logistik zuständigen Organisators Robby Pöschk.

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