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(Wittenberg, 7. Juli 2016) Am 2. Juli-Wochenende, genau zwei Jahre vor der WRTC 2018, führen die Organisatoren der Funkweltmeisterschaft einen ersten Testtag durch. Dabei werden an fünf Standorten die für 2018 geplanten Antennen aufgebaut und unter Wettkampfbedingungen getestet.

Der Testtag verfolgt verschiedene Ziele. Zunächst geht es um den Aufbau der Antennenanlage durch verschiedene Teams, um zu üben und um Optimierungsmöglichkeiten zu untersuchen. Auch die Logistik und Planung sowie die Arbeit in Teams aus ganz Deutschland werden erstmalig ausprobiert.

Zudem ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Ziel. Anwohner und Lokalpolitiker sind genauso eingeladen wie die Presse lokale Fernsehsender. Analog zur WRTC 2014 werden die Standorte mittels weltweit verteilter CW-Skimmer vermessen. Weiterhin wird auch echter Funkbetrieb im IARU-Contest verbunden mit einem internen Wettbewerb durchgeführt.

Die geplanten Rufzeichen für

  • Contestbetrieb sind DD5M, DK2O, DR1X, DM5D und DR5L sowie
  • für den CW-Skimmertest DB2B, DK7C, DM3W, DP9A und DR3W

Der WRTC-Testtag 2018 wird mitveranstaltet durch die DARC-Distrikte Brandenburg (Y) und Sachsen-Anhalt (W), die auch durch beide Distriktsvorsitzenden und ihre Stellvertreter als „einfache“ Vor-Ort-Helfer vertreten sind.

Wesentliches Ziel des Testtags ist es zu lernen, denn jedes Problem, das wir 2016 entdecken, können wir in Ruhe lösen.

Mehr Details zu

  • Standorte: Die fünf Standorte sind so gewählt, dass sie quasi die maximale Ausdehnung der Wettkampfregion repräsentieren. Mit Zossen ist der nordöstlichste Standort dabei, mit Elbe-Elster der südöstlichste. Damit können wir sowohl mögliche Unterschiede bzgl. der Ausbreitung evaluieren und als auch die Anwohner und die Presse in verschiedenen Regionen mit unserem Anliegen vertraut machen.
  • Planung und Logistik: Auch wenn 2016 nur fünf Standorte betrieben werden, stellt der Testtag WRTC-ähnliche Herausforderungen an die Planung. Beispielsweise sind bereits 1 km Koaxkabel im Einsatz. Helfer aus ganz Deutschland reisen an und müssen koordiniert werden. Neben den Einheimischen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kommen Gäste aus Schleswig-Holstein, Bayern und Nordrhein-Westfahlen in die Region Jessen/Wittenberg.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Zu einem speziellen Pressetermin hat der WRTC 2018 e.V. Vertreter der Medien eingeladen. Auch das Lokalfernsehen ist mit dabei. Die lokalen Unterstützer insbesondere Flächeneigentümer und Lokalpolitiker sind eingeladen und werden an jedem Standort durch einen Vertreter des WRTC-Organisationsteams betreut.
  • CW-Skimmer-Test: Für den Testtag sind weltweit ungefähr 10 spezielle CW-Skimmer im Einsatz, die die Testaussendungen hinsichtlich der Signalstärke protokollieren. Gemäß einem Plan gibt es koordinierte Aussendungen, bei denen von allen Standorten auf demselben Band zu definierten Zeiten in festgelegte Richtungen gesendet wird. Dieser Ansatz wurde bereits für die WRTC 2014 genutzt, um in New England gleichwertige Standorte zu finden.
  • Contest: Zweierteams nutzen definierte Perioden für einen internen Wettbewerb. Da viele Helfer auch aktive Contester sind, wird so auch echter Funksport ausprobiert. Der WTTC-Sieg (WTTC = WRTC-Test-Tag-Contest) im hochkarätigen Teilnehmerfeld hat ohne Zweifel einen sportlichen Wert.
  • Team-Bildung: Viele Teilnehmer des Testtags kennen sich vom Band oder einige auch von gemeinsamen Projekten. Der Testtag 2016 stellt aber eine neue Qualität hinsichtlich der Größe und dem Grad der Zusammenarbeit dar. Erschwerend kommt hinzu, dass 2016 noch viel improvisiert werden muss und sehr viele Dinge noch nicht erprobt sind.

Der WRTC-Testtag 2016 ist geprägt von Pioniergeist und Ham-Spirit. Als lernende Organisation geht der WRTC 2018 e.V. so einen wichtigen Schritt um einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft 2018 garantieren zu können.

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