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Gedas LY9A und Mindis LY4L freuen sich über den Besuch des Zeltsponsors Klaus Kuhlemeier, DJ4PT.
Klaus hatte in Erinnerung an Heinrich Lumpe, DJ6JC (sk), das Stationszelt gesponsert. Heinrich, DJ6JC hatte immer ein offenes Ohr für Newcomer und unterstützte mit seinem Wissen und seinen Möglichkeiten zahlreiche Funkamateure. Das bleibt ebenso in Erinnerung wie seine Stahlgittermasten, die in seinem Unternehmen Willer & Billerbeck (WiBi) viele Jahre produziert wurden. Mehr dazu unter http://www.wrtc2018.de/index.php/foerderer/tent-sponsors-de?val=dj6dc 

Insgesamt wurden alle 63 Zelte der Wettkampfteams gesponsert.
Seit den Mittagstunden ist das Team aus Litauen damit beschäftigt, ihre Funkgeräte und die weitere Stationsausrüstung an deren Site im Raum Annaberg aufzubauen. „Wir haben manche Listen x-fach überprüft und mit dem zu verladenden Material verglichen und hoffen, nichts vergessen zu haben“, erzählte Mindis gestern Abend am Rande der Eröffnungsveranstaltung der WRTC. „Zwar waren es keine Alpträume, aber in manchem nächtlichen Stunden spielte die WRTC und die Sorge, etwas in Litauen zu vergessen, durchaus eine Rolle“, ergänzt er noch. „Morgen um 12.00 UTC beginnt der Contest, dann zeigt sich, ob nichts in Litauen liegen geblieben ist“, lächelt Gedas, LY9A „Jetzt sind wir glücklich, mit unseren Freunden und den Familien hier in Wittenberg zu sein“, so Gedas weiter.    
Foto: LY-Team

Am Freitag morgen stand eine spannende und bedeutende Veranstaltung auf dem Programm. Auch wenn alle Standorte gleichwertig sind, wird doch die Auslosung der Standorte und Rufzeichen als fairste Methode betrachtet. 

In einer Glasschüssel befanden sich die 63 Lose mit den Rufzeichen der Teams und dem zugeordneten Schiedsrichter. Auf dem Tisch lagen die versiegelten Umschläge mit den Y8xx-Rufzeichen. Als erstes Team wurde Manfred, DJ5MW und Stefan, DL1IAO, gezogen, die nun vom entferntesten Standort bei Mühlberg funken. Auch Stephane, F4DXW und Sebastian, F8CMF, konnten sich unterstützt von den Volunteers schnell auf den Weg machen. Zweieinhalb Stunden länger gedulden mussten sich Fred, K9VV und John, VE3EJ, die dafür den von Wittenberg nächstgelegenen Standort fast unmittelbar an der Elbe zogen.

Die verschlossenen Umschläge werden von den Schiedsrichtern verwahrt und erst morgen, 15 Minuten vor dem dem Wettbewerb, um 11:45 UTC geöffnet.

Am Abend wurde die WRTC 2018, die Weltmeisterschaft der Funkamateure, durch den Wittenberger Bürgermeister Jochen Kirchner mit den Worten “I declare the 8th World Radiosport Team Championship opened” eröffnet. Die WM findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Unterstützt von Martin Luther begrüßte Jochn Kirchner die Teilnehmer und wünschte gute Verbindungen. 

Dabei helfen sicher auch die besonderen Rufzeichen, die Uli, DK4VW, im Rahmen eines Vortrags zur fast 100-jährigen Geschichte der Amateurfunkrufzeichen in Deutschland vorstellte. Mit dem Rufzeichen aus dem Block Y8 werden die 63 Teams sicher gewaltige Pile-ups erzeugen.

 

Eingerahmt wurde die Veranstaltung durch den Einmarsch der über 40 teilnehmenden Nationen und einem launigen Bericht von John Dorr, K1AR, der für die USA bei der ersten WRTC 1990 in Seattle den Weltmeistertitel erringen konnte. Gemeinsam freuen sich die Funksportler, Gäste und Helfer auf einen ereignisreichen und sportlichen Wettbewerb.

 

Die WRTC ist eine ernste Sachen. Am Donnerstag morgen mussten Teilnehmer und Schiedrichter der Radiosportweltmeisterschaft früh aufstehen, denn bereits um 8 Uhr stand das erste wichtige Meeting auf dem Programm. Bei der Einweisung durch die Wettkampfleitung wurden die Grundsätze nochmals erläutert und viele Fragen geklärt. Der Moderator Uwe, DL8OBF, wurde durch das Judging Committee unterstützt. Geleitet durch Ulf, DL5AXX, vereint das Judging-Committee erfahrene Contestexperten von vier Kontinenten. Randy, K5ZD, bringt als Organisator der WRTC 2014 viel Erfahrung mit genaus so wie Nodir, EY8MM, Mitglied des JC 2014 und Bernd, VK2IA, Schiedrichter 2014 und mehrfacher WRTC-Teilnehmer. Dietmar, DL3DXX, organisiert das Log-Check-Team und hat die spezielle Auswertesoftware entwickelt.

Wettkämpfer und Schiedsrichter stellten viele Detailfragen. So ging es um das richtige Loggen und die Wertung von QSOs, bei denen der QSO-Partner die falsche Zone gesendet hat. Die bei der Besprechung gegebenen Richtlinien sind dabei ein Baustein für den fairen Wettbewerb, der ja durch den Contestbetrieb und nicht durch nachträgliche Regeldiskussionen, definiert sein muss. 

In einem weiteren Meeting gab es eine spezielle Einweisung für die Schiedsrichter. Hier wurde unter anderem die Funktion des Powermeters erläutert und die Konfiguration des Score-Collection erläutert.

f t