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Wittenberg. (xv) Noch 60 Tage sind es bis zum Start der Amateurfunkweltmeisterschaft in Deutschland. „Zahlreiche ausschließlich ehrenamtlich tätige Helfer haben die WRTC 2018 organisiert und durchdachte Strukturen geschaffen, damit das Mammut-Projekt vom 12. bis 16. Juli 2018 reibungslos über die Bühne geht und zum Amateurfunk-„Sommermärchen” wird. Aber noch fehlen uns ein paar Antennenbauer und Betreuer für die einzelnen Stationen“, berichtet Michael Höding, DL6MHW, vom Organisationsteam. So werden derzeit noch vier Antennenbauer und 25 Stationsbetreuer gesucht.

Wer mitmachen will, kann sich über die Internetseite www.helfer.wrtc2018.de registrieren oder direkt an Axel Schernikau, DL6KVA, per E-Mail wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wer meint, sich schon angemeldet zu haben, jedoch noch keine Bestätigung der Anmeldung erhalten hat, muss sich in jedem Fall mit Axel Schernikau in Verbindung setzen.

An jedem Standort sorgt ein kleines Team für den Auf - und Abbau sowie die Betreuung  der Contester. Die Teams mehrerer Standorte bauen gemeinsam die Infrastruktur auf - von der Stromversorgung und Verkabelung über Zelte mit Tischen und Stühlen bis zu Absperrung und Informationstafeln. Die Betreuung eines Standorts ist eine ideale Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Helfern Außergewöhnliches zu erleben. „Wenn dann am Ende das Helferteam die Contester unterstützt hat, die die Weltmeisterschaft erringen, werden sie sich zu Recht zumindest etwas auch als Champion fühlen dürfen“, meint Michael Höding. 
Der saubere Antennenaufbau ist einer der wichtigsten Aspekte der WRTC-Idee. Kleinste Fehler können zu großen Problemen führen, von ungewollt schwächeren Signalen bis zu Material- oder sogar Personenschäden. Hier werden Spezialisten benötigt, die Erfahrung im Aufbau von Fieldday-Antennen haben und in der Lage sind, nach Vorschrift zu arbeiten, und sich in ein Team einordnen können. Unter der Leitung eines Team-Kapitäns baut jedes Aufbauteam vier Antennenanlagen auf. 

Bei der „World Radiosport Team Championship“ oder kurz WRTC, die erstmals in Deutschland stattfindet,  treffen sich die 63 qualifizierten Teams aus aller Welt in der Region Wittenberg/Jessen, um in 24 Stunden das Champion-Team zu ermitteln. Dabei entscheidet das Können der Teams und nicht das Material. Dafür sorgen die für alle Teilnehmenden gleichen Voraussetzungen: Sendeleistung 100 Watt, identische Antennen und gleichwertige Standorte. Gefunkt wird in CW und SSB zeitgleich mit dem weltweiten IARU-Contest am zweiten Juli-Wochenende, der hohe Aktivität garantiert. WRTC-Spitzenteams fahren bis zu fünf Verbindungen pro Minute. Das Siegerteam von 2014, Daniel Craig (N6MJ) und Chris Hurlbut (KL9A), kam mit 4572 QSOs in 24 Stunden auf durchschnittlich mehr als drei pro Minute.  

f t