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Im Kurz-Interview Gedas Lucinskas, LY9A, und Mindis Jukna, LY4L.

Das Team aus Litauen hat mit über 5200 QSOs und mehr als 5,9 Mio Punkte die WRTC 2018 mit großem Abstand sehr wahrscheinlich für sich entschieden. Die Station wurde mit zwei YAESU FTDX-5000 betrieben. Wie bei allen anderen Contest-Stationen wurde ein HD-Spider-Beam mit einem eingebauten 40m-Dipol eingesetzt. Mit einer speziell für die WRTC von WIMO angefertigten Dipol-Antenne wurde auf 80m gefunkt. Der Spider-Beam war in 12m Höhe an einem Aluminium-Schiebenmast angebracht und kurz darunter befand sich die Einspeisung für den 80m-Dipol. Paul Bigwood, G3WYW, vom Prime-Sponsor YAESU freute sich mit dem Siegerteam aus Litauen und ließ es sich nicht nehmen, an der site in Annaburg dem erfolgreichen Team herzlich zu gratulieren. Er ließ sich die Station zeigen. Ein wahrlicher „hotspot“, denn im Stationszelt kletterte die Temperatur locker auf fast 40°C. „Eine phänomenale Leistung der Freunde aus Litauen und ich bin beeindruckt und begeistert gleichermaßen“, sagte Paul im Beisein der Mannschaft.

 
1. Was sind Eure ersten Eindrücke nach dem Wettbewerb?
Wir sind glücklich aber auch erleichtert, dass der Wettbewerb hinter uns liegt. Es war eine tolle Erfahrung und nach der WRTC 2014 wieder ein großartiges Erlebnis.
 
2. Wie waren die Ausbreitungsbedingungen?
Kann nicht wirklich kommentieren, da sie zu Hause anders sind. Aber es war sehr hilfreich für uns, vergangenes Jahr in Versmold unter DP4T einmal geübt zu haben.
 
3. Wie haben sich die SSB / CW-Kontakte aufgeteilt?
Etwa 30% der Verbindungen liefen in SSB und der Rest in Telegrafie.
 
4. Gab es während des Contests technische Probleme?
Nein, alles hat perfekt funktioniert und im Gegensatz zur letzten Weltmeisterschaft in Boston/USA haben alle Geräte durchgehalten.
 
5. Was sind deine Eindrücke von den Freiwilligen und der Organisation des WRTC?
10mal10mal10mal100 % sehr gut!!! Besser kann eine Mannschaft nicht betreut werden. Es war eine großartige, tolle Unterstützung! Die Organisation lief bestens: nirgendwo irgendwelche Probleme für uns. Wir sind sehr dankbar dafür!
 
6. Was waren die wichtigsten Schritte für dich bei deiner Vorbereitung auf das WRTC?
Das tägliche Training mit Morse Runner, die gemeinsame Teilnahme an mehreren Wettbewerben aber auch die Vorbereitungen anderer Art: Fahrradfahren und Angeln scheinen gute Voraussetzungen für 5000+ QSOs bei einer WRTC zu sein.
 
7. Welche Eindrücke hat Wittenberg in Erinnerung?
Wir haben Wittenberg noch nicht sehr intensiv gesehen, aber die Landschaft rund um Wittenberg kennen wir jetzt durch die WRTC und sie ist nicht nur hochfrequenztechnisch für einen Funkamateur sehr schön! Vielleicht können wir Montag oder Dienstag in Wittenberg spazieren gehen und uns manches ansehen, dann aber ganz ohne den „gewissen“ Druck, eine Weltmeisterschaft gewinnen zu wollen.

f t